In Deutschland leiden ungefähr 5 % der Bevölkerung an einer Depression. Die Betroffenen sind dabei nicht mehr in der Lage, aus dem Kreislauf negativer Gefühle auszubrechen und können sich daher kaum noch an positiven Ereignissen erfreuen. Dadurch steigt aus statistischer Sicht auch das Risiko eines Suizidversuchs, was es erschwert, eine Risikolebensversicherung abzuschließen. Nichtsdestotrotz können auch Menschen mit einer Depression Versicherungsschutz erhalten.

Depressive, junge Frau

Obwohl das Suizidrisiko erhöht ist, müssen Menschen mit einer Depression prinzipiell nicht auf eine Risikolebensversicherung verzichten.

Symptome einer Depression

Die auftretenden psychischen Symptome können bei einer Depression sehr vielfältig sein, jedoch gibt es bestimmte Anzeichen, die bei den meisten Betroffenen beobachtet werden können:

  • innere Leere
  • Ängste
  • Zweifel an sich selbst
  • Kraftlosigkeit

Durch die psychische Belastung kommt es dann auch zu physischen Symptomen wie Schlaflosigkeit, unspezifische Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, Appetitverlust, körperliche Unruhe oder Lethargie.

Wie geht man mit einer Depression um?

Je nach dem ausgeprägten Schweregrad einer Depression können unterschiedliche Therapieverfahren eingesetzt werden. Bei einem leichten Verlauf helfen möglicherweise schon Entspannungs- und Bewegungstherapien. Ist der Verlauf schwerer, wird eine Kombination aus medikamentöser Behandlung und psychotherapeutischen Verfahren eingesetzt. Diese Behandlungen erfolgen in der Regel ambulant. Auf eine stationäre Behandlung wird nur in Ausnahmefällen, beispielsweise bei akuter Suizidgefahr, zurückgegriffen.

Was muss beim Lebensversicherer angegeben werden?

Da das Krankheitsbild einer Depression sehr vielgestaltig ist, wird von den Risikolebensversicherern in jedem Fall individuell entschieden, ob ein Versicherungsschutz angeboten werden kann. Für diese Entscheidung führt jeder Versicherer eine Gesundheitsprüfung durch. Dazu müssen Sie neben den üblichen Angaben zu Person und Lebensstil auch Angaben zu Ihrem gesundheitlichen Zustand machen. Diese Angaben erfolgen bei einer Depression über einen Fragebogen, der folgende Aspekte abprüft:

Krankheitsbezogene Angaben Behandlung Individuelle Angaben
  • Symptome
  • Erstes Auftreten der Beschwerden
  • Beschwerdefreiheit (mehr oder weniger als 12 Monate)
  • Rückfälle
  • Ursachen der Beschwerden (Stress etc.) und deren Besserung
  • Medikamente
  • Stationäre Behandlungen
  • Psychologische/psychotherapeutische Betreuung
  • Suizidversuche
  • Arbeitsunfähigkeit
  • Alkoholkonsum

Abhängig vom Krankheitsbild kann zudem vom Versicherer noch eine Kopie der fachärztlichen Befundberichte angefordert werden.

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