Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung: Wir sind auf „schwere Fälle“ spezialisiert

Seit mehr als 20 Jahren haben wir von der Schnittker Versicherungsmakler GmbH es uns zur Aufgabe gemacht, einen individuell geeigneten Versicherungsschutz für unsere Mandanten zu finden und dabei die im Markt erhältlichen Angebote der Anbieter für Risikolebensversicherungen zu vergleichen.

Risikolebensversicherung: Finanzielle Absicherung bei finanziell voneinander abhängigen Personen

Eine Risikolebensversicherung wird dann abgeschlossen, wenn Personen finanziell voneinander abhängig sind, was aus verschiedenen Gründen der Fall sein kann. Im Rahmen dessen, wird eine Versicherungssumme festgelegt, die im Todesfall an den Bezugsberechtigten (z.B. Ehepartner, Kinder, Gläubiger, Geschäftspartner, etc.) gezahlt wird. Vorteilig ist also, dass eine finanzielle Absicherung damit gewährleistet wird. Es werden verschiedene Tarifvarianten dieser Versicherungsform angeboten.

Schwierigkeiten beim Abschluss einer Risikolebensversicherung (RLV) ohne Gesundheitsprüfung

Jedoch ist das Abschließen eines Vertrags nicht immer ohne Probleme möglich. Durch die sehr gezielten Antragsfragen, erfasst der Versicherer sehr genau den individuellen Gesundheitssstatus. Ergänzende Arztanfragen dienen den Versicherer im Rahmen des Antragsprozesses dazu, ggf. Unklarheiten zu bereinigen und die entsprechende Gesundheitsprüfung durchzuführen.  Eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen (ohne wenigstens temporär eingegrenzte Leistungen) im Antrag wird heutzutage nicht mehr angeboten: Die Versicherungen prüfen im Rahmen einer Risikoeinschätzung diverse Risikofaktoren, so dass es für den Versicherungsnehmer oft zu Beitragszuschlägen oder sogar zu der Ablehnungen von Anträgen kommen kann.

Individuelle Versicherungslösungen auch bei Risikofaktoren

Wir haben uns auf solche „schwere Fälle“ spezialisiert. Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder Krebs müssen kein nicht überwindbares Problem darstellen: Sehr häufig konnten wir unseren Mandanten trotz diverser Risikofaktoren helfen, indem wir individuelle Versicherungslösungen anbieten. Beispiele dazu finden Sie in unseren Praxisberichten. Viele Mandanten zeigten sich mehr als überrascht, welche Möglichkeiten wir anboten, nachdem sie sich, nach einer womöglich erfolglosen Suche nach einer Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung, an uns gewandt haben.

Dabei arbeiten wir im Rahmen unserer Leistungen immer in Zusammenarbeit mit Ihnen, um für Sie das Versicherungskonzept zu erreichen, dass Sie bezüglich Ihrer Wünsche und Bedürfnisse absichert. So ist wichtig zu sagen, dass wir keine Angebote „von der Stange“ anbieten, sondern immer eine passgenaue Lösung für unsere Mandanten suchen, um eine möglichst leistungsstarke Absicherung zu gewährleisten. Weitere Informationen zur Risikolebensversicherung (RLV) finden Sie hier.

Häufige Fragen rund um die Risikolebensversicherung

Ob eine Gesundheitsprüfung erforderlich ist, hängt von der Versicherungssumme ab. Bis zu einer Versicherungssumme von ca. 400.000 Euro reicht es meist, die Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag wahrheitsgemäß zu beantworten. Sollten sich daraus für den Versicherer Unklarheiten ergeben, kann es vorkommen, dass eine ärztliche Untersuchung angeordnet wird. Dabei geht es aber in der Regel um die Ausräumung der Unklarheiten und nicht um einen umfassenden Gesundheitscheck.

Bei Versicherungssummen, die über 400.000 Euro liegen, sind Gesundheitsprüfungen hingegen Pflicht. Wie umfangreich diese ausfallen, ist von der gewünschten Versicherungssumme abhängig. Generell lässt sich also sagen: je höher die Versicherungssumme, desto aufwendiger die ärztliche Gesundheitsprüfung.

Auf diese Frage gibt es leider keine eindeutige Antwort. Vielmehr kommt es auf den individuellen Fall an, ob eine Risikolebensversicherung trotz Vorerkrankungen im Bereich des Möglichen liegt. Immerhin: Im Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung sind die Versicherer bei der Antragsprüfung für eine Risikolebensversicherung nicht so streng. Orthopädische Probleme spielen beispielsweise meist gar keine Rolle für die Versicherer.

Hinzu kommt, dass die Beurteilung eventueller Vorerkrankungen von den unterschiedlichen Annahmerichtlinien der Versicherer abhängig ist – und natürlich auch vom jeweiligen Antragsprüfer. Wir haben daher schon oft den Fall erlebt, dass von 20 angeschriebenen Versicherern lediglich einer oder zwei bereit waren, den Versicherungsschutz zu übernehmen.

Mitunter gibt es auch Sonderaktionen der Versicherer, bei denen im Rahmen der Antragsstellung nicht nach Vorerkrankungen bzw. nicht nach dem Zeitraum eventueller Vorerkrankungen gefragt wird. Letztendlich kann man festhalten: Je mehr Aufwand man betreibt und je mehr alternative Versicherungsmöglichkeiten einem bekannt sind, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Versicherungsschutz zu erhalten.

Sollte der Abschluss einer Risikolebensversicherung nicht möglich sein, auch nicht mit Hilfe von vereinfachten Zugängen zum Versicherungsschutz, so bieten sich folgende Lösungen als Alternative an:

  • Versicherungen, die einen Todesfallschutz bieten, aber komplett auf Gesundheitsfragen verzichten: Meistens sind diese Lösungen dahingehend eingeschränkt, dass der Versicherer in den ersten Jahren nur bei Unfalltod leistet und erst danach (zum Beispiel nach 3 Jahren) kompletter Versicherungsschutz besteht. Dennoch ist diese Lösung immer noch deutlich besser als gar kein Versicherungsschutz.
  • Sterbegeldversicherungen: Diese alternative Versicherung ist in der Regel sehr teuer. Zudem sind die möglichen Versicherungssummen leider nicht sonderlich hoch.

Bei einer Baufinanzierung, egal ob Neubau oder Erwerb einer bereits bestehenden Immobilie, bieten einige Versicherer einen vereinfachten Zugang zum Versicherungsschutz an. Eine Auflistung aller in Frage kommenden Angebote finden Sie hier.

Eine Antragsablehnung ist nie erfreulich. Vor allem deswegen nicht, weil die Ablehnung in der Regel in der Sonderwagnisdatei der Versicherer vermerkt wird. Manche Sonderaktionen mit vereinfachtem Zugang zum Versicherungsschutz sind dann nicht mehr möglich. Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum wir nicht sofort Anträge stellen, sondern erst auf Basis der Gesundheitsdaten bei den Versicherern anfragen, wie sie sich im Falle einer Antragstellung verhalten würden.

Doch selbst wenn es zu einer Ablehnung gekommen ist, ist das noch kein Grund, die Hoffnung auf den gewünschten Versicherungsschutz aufzugeben. Wenn Sie mit uns zusammenarbeiten möchten, machen wir uns die Mühe und starten eine Ausschreibung. Sehr oft haben wir dadurch doch noch den einen oder anderen Versicherer gefunden, der uns einen Versicherungsschutz angeboten hat.